werbetechnik digital signage

werbetechnik: das interview im fachmagazin

vor einigen tagen ist die neue ausgabe der werbetechnik erschienen. mit dabei ein interview mit unserem florian hoffmann zum thema digitale helfer und pos am messestand.

werbetechnik: pk im fachmagazin

„kleine form, große wirkung es muss nicht immer das großformatige display sein. auch die kleinen haben ihre daseinsberechtigung – vor allem am pos oder messestand.

kein mitarbeiter da, das informationsmaterial vergriffen: solche situ-ationen gibt es immer wieder am messestand und pos. vielleicht war-tet der kunde oder besucher noch kurz, aber dann geht er – und mit ihm ein potenzielles geschäft. zumindest hinauszögern können aus-steller und händler das durch sogenannte small signage-displays, klei-ne screens bis etwa 20 zoll bilddiagonale. sie ersetzen einen berater zwar nicht, aber sie bieten erste informationen und halten den kun-den damit im laden oder am stand – und bei laune.

anwendungsformen und -möglichkeiten solcher digitalen helfer gibt es viele. auf den folgenden seiten stellen wir ihnen exemplarisch eini-ge produkte vor und haben außerdem die hersteller gefragt, was zum beispiel in sachen diebstahlschutz beachtet werden sollte und warum touchscreens eine besondere bedeutung zukommt.“

– eileen denkewitz – redaktion werbetechnik

 

das interview

digital, aber nicht unbedingt klein ist pk – designed for people mit seinen möbelsystemen unterwegs. das unternehmen kombiniert möbel mit moderner technik zu mobilen und flexi blen full-service-systemen: integriert werden beispielsweise ein kühlschrank, kaffeevollautomat oder auch ein display. bei wave etwa handelt es sich um eine stele mit touchscreen. das ge-häuse besteht aus dem mineralwerkstoffver-bund staron, die oberfläche ist matt und antibakteriell. in das transluzente material fräst pk auf wunsch logos oder schriftzüge und hinterleuchtet diese.

nachgefragt bei florian hoffmann, marketingleiter bei pk – designed for people

 

heute hier, morgen da: digitale systeme für den messeeinsatz zum beispiel sollten robust sein. worauf ist zu achten?

voraussetzung ist eine solide und strapazierfähige grundkonstruktion, die gerade bei günstigen produkten oft nicht gewährleistet ist. doch auch exklusivere materialien müssen beim transport geschützt werden. gerade für öffentliche einsätze sind gut zu reinigende und antibakterielle werkstoffe wie staron von vorteil.

 

klein aber fein: warum eignen sich kleine bildschirme/bildschirmsysteme für den pos oder messestand? was sind ihre vorteile gegenüber den auffälligeren, aber auch unhandlicheren large format displays?

kleine displays wahren die privatsphäre des besuchers. viele möchten sich im stillen über produkte informieren. ein 98-zöller lockt zwar interessenten über eine größere entfernung. mit der größe skaliert

 

aber auch das gewicht und die transportfähigkeit – und der aufwand, um es auf dem stand zu positionieren. kleine displays hingegen sind schnell im koffer verstaut und es können leicht mehrere voneinander unabhängige informationspunkte errichtet werden, ohne dass sich diese gegenseitig stören.

kleines format – schnelle füße? wie wichtig ist der diebstahlschutz? wie lässt er sich effektiv, aber unauffällig realisieren? diebstahlschutz ist bei allen öffentlich zugänglichen produkten wichtig. oft ist es dieben egal, was sie klauen – es geht um die handlung als solche. dennoch sollte der schutz nicht stören oder ablenken. wir teilen unsere systeme in zonen: dadurch lässt sich technik wie mini-pcs diebstahlsicher verschließen, bleibt aber für den aussteller schnell zugänglich.

touch me: wie wichtig sind berührungsempfindliche/interaktive systeme am pos/messestand? was müssen die systeme technisch leisten, um eine zufriedenstellende user experience zu gewährleisten?

im zeitalter von tablets und smartphones sind berührungsempfindliche systeme wichtiger denn je. um eine angemessene user experience zu gewährleisten, muss das system schlicht und einfach funktionieren. ruckler durch zu geringe rechenleistung des pcs sowie eine unübersichtliche benutzeroberfläche führen binnen weniger sekunden dazu, dass anwender die lust verlieren. ich persönlich rufe mir immer wieder den leitsatz von designer dieter rams ins gedächtnis: „gutes design ist so wenig design wie möglich.“

mit freundlicher genehmigung des wnp verlags: www.werbetechnik.de